Weinprobe

Kurze Einführung zur Weinprobe!

Eine Weinprobe ist immer etwas Besonderes, denn Wein ist mehr als nur ein Getränk. Seit es den Wein gibt, hat er den Menschen geistig angeregt, ihm Lebenslust und Frohsinn verliehen. Wer sich mit Wein beschäftigt, weiß, dass dies eine herrliche Lebensbereicherung sein kann.

Die geschmackliche Vielfalt, die der Wein von Lage zu Lage, von Sorte zu Sorte, von Jahrgang zu Jahrgang und von Boden zu Boden immer wieder bietet, ist für jeden Weinfreund etwas Faszinierendes.

Dass die Weine zu den bevorzugten Annehmlichkeiten des Lebens zählen, soll die Weinprobe mit unseren Weinen aus den bekannten Weinlagen der Pfalz unterstreichen.

Unsere Weinlandschaft, im Schutze des Haardtgebirges, weist neben geringen Niederschlägen im Jahresmittel 1800 Sonnenscheinstunden und 
10° C Durchschnittstemperatur auf. Dazu kommen die schnell erwärmbaren Gesteinsverwitterungsböden, die zusätzlich klein-klimatische Vorteile bringen und somit ideale Standorte für qualitativ hochwertige Weine sind.

Das Wissen um dem Wein ist sehr groß, deshalb werden auch alle bei einer Weinprobe Beteiligten Anregungen und Erfahrungen mitteilen, so dass bei ausreichender Zeit zum Probieren und Diskutieren dieses Vorhaben nie eine „trockene“ Angelegenheit sein wird.


Hier noch einige Hinweise zum fröhlichen Zeremoniell:
- Weißweine werden vor Rotweinen probiert,
- herbe Weine vor lieblichen,
- jüngere Jahrgänge vor den älteren,
- die Weinprobe steigert sich mit der Qualität der Weine
- die Trinktemperaturen liegen: bei Weißweinen bei 8 – 12°C, 
  bei Rotweinen bei 14 – 20°C.

Nach dem Flaschenöffnen gießt der Gastgeber zuerst einen Schluck in sein Glas, um den Wein zu kosten (Kork, Kohlensäure), dann erst schenkt er die Gläser der Freunde ein, nicht zu voll.

Es sollten Stielgläser mit apfel- oder birnenähnlichem Kelch gewählt werden.


Bei der Vorstellung der Weine erläutert der Hausherr, dass man bei einer Probe alle fünf Sinne benötigt. Das Auge prüft die Farbe und Klarheit des Weines. Beim Kreisen des Glases entfaltet sich die „Blume“; diese feinen Bukettstoffe sind ein besonderes Kennzeichen des deutschen Weines. 

Die Geschmacksstoffe des Weines erfasst man in ihrer großen Vielfalt, wenn der Wein langsam über die Zunge rollt und somit alle Geschmacksnerven berührt.

Wie nun der einzelne Weinfreund den Wein anspricht (charakterisiert), obliegt dem individuellen Sprachgebrauch und ist nicht an ein bestimmtes Weinvokabular gebunden. 

Zwischen den Proben kann etwas Brot oder Käse gereicht werden, damit sich der Geschmack neutralisiert.

Die Gutsabfüllungen unseres Weingutes werden Sie und Ihre Freunde, bei einer geselligen Weinprobe, vom Alltag wegführen zum fröhlichen Genießen.

Zum Wohl!

Ihr Winzer Axel Schäfer